Zum Jahresanfang 2018 ein paar Themen, bunt gemischt:

  • Vor einigen Wochen hatte ich im Vorwort die Sorge geäußert, dass unsere Orgel in Maria Himmelkron bald „keine Töne“ mehr haben könnte. Es wurde darüber nachgedacht, eine Elektroorgel zu kaufen. Hier gibt es inzwischen eine neue Entwicklung. Eine erneute Begutachtung der Orgel durch die Firma Orgelbau Vleugels erbrachte ein wesentlich anderes Ergebnis als das bisherige Gutachten. Die Reparatur der Blasebälge kann deutlich günstiger erfolgen. So hat sich der Verwaltungsrat entschlossen, dies auch baldmöglichst zu beauftragen. Wohl schon Ende Januar kann das geschehen sein und die Orgel bleibt uns erhalten.
  • Immer wieder werde ich nach dem Pfarrheim St. Cäcilia gefragt und oft mit dem leichten Vorwurf: Passiert denn da gar nichts? Doch, es passiert einiges. Klar ist: Das alte Pfarrheim kann nicht erhalten bleiben. Im Zuge alternativer Nutzungsvarianten wurde es noch einmal „auf den Kopf gestellt“. Mit dem Ergebnis: Es ist marode von unten (feuchtes Untergeschoss) und von oben (ein durchlässiges, vielfältig kaputtes und nicht isoliertes Dach). In den nächsten Wochen wird klar werden, ob die Variante neues Pfarrheim mit Wohnungen oder andere Varianten realisiert werden.
  • Furore machte in den letzten Wochen Papst Franziskus mit seiner Kritik an der Übersetzung des „Vaterunser“. Vor allem die Bitte: „Und führe uns nicht in Versuchung“. Nun ist „leider“ die Übersetzung ziemlich korrekt und dem griechischen Urtext des Neuen Testamentes entsprechend. Das kann auch ein Papst nicht ändern. Aber inhaltlich hat Franziskus recht. Diese Bitte kann Kopfzerbrechen bereiten: Sollte Gott uns in Versuchung führen? Für mich ist das ein Anlass in den Fastenpredigten dieses Jahres über das „Vaterunser“ zu sprechen, insbesondere auch über die Versuchung-Bitte.
  • Konferenzen sind oft nervig und ineffektiv. In Augsburg fand dieser Tage eine statt, die anders zu sein schien. Es ging um die Mission als zentrales Element der Kirche. Jeder spürt, dass die Gestalt der „alten Kirche“ vergeht. Entweder gehen wir unter mit fliegenden Fahnen oder es gibt einen Neuaufbruch in unserer Kirche. Zusammengefasst kann man all das im „Mission Manifest“ nachlesen.
    Googeln sie das einmal. Kirche – und das heißt jeder(!!!) Christ – muss wieder missionarisch werden. Und alles beginnt damit, dass wir uns selbst „zur Freude des Evangeliums bekehren, um andere zu Jesus führen zu können“.

Soweit das Vermischte - und man merkt: Es bleibt auch im neuen Jahr spannend!

Ihr Martin Weber, Pfarrer

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