Geld aus Heusenstamm angekommen

 

2017 wurde Sumba wieder Hilfe zur Selbsthilfe geboten

 

Liebe Sumba Freunde,

zuerst möchte ich im Namen meiner Mitbrüder danken für Ihre großzügigen Spenden, die 2017 eingegangen sind.

Sie tun in Heusenstamm schon lange Gutes. Sie engagieren sich schon lange für eine bessere, gerechtere Welt. Ganz konkret: Sie haben sehr viel für Sumba getan. Für Schulen und Internate, und für unsere Mitbrüder. Sie sind mit vielen Kindern und Jugendlichen auf Sumba über viele Jahre verbunden und unterstützen sie bei ihren Mühen um eine bessere Welt. Wir brauchen weiter Ihre Unterstützung. Wir danken allen, die mit offenen Herzen Sumba bei seinem sozialen Engagement unterstützt haben. Ich, als gebürtiger Sumbanese, bedanke mich für diese Nächstenliebe: „Ohne finanzielle Unterstützung aus Deutschland hätte auch ich nie eine Schule besuchen und nicht Priester werden können. Danke für dieses unglaubliche Engagement, und für Ihre Unterstützung seit dem Jahr 2000.

Im Jahr 2017 ist wieder viel Geld zusammengekommen. Wie immer kommt die komplette Summe ohne Abzüge und Unkosten bei denen an, die in Not sind und unsere Hilfe brauchen. In diesem Jahr konnte geholfen werden:

  1. Schwester Udis mit ihren Selbsthilfegruppen in Zusammenarbeit mit Schwester Mathilde

  2. Pater Willi – Notleidende, Asramen (Internate) in Weetebula, Priesterausbildung

  3. Pater Robert – Förderung von Auszubildenden

  4. Bischof Dr. Edmund Woga – Unterstützung des Bistums Sumba

  5. Pater Vincent - Wasserversorgung

  6. Pater Dominik – Gymnasium, Postulanten

  7. Pater Jack – Hausbau für eine arme Familie

  8. Provinzial Pater Kimy – Motorräder für einheimische Missionare

  9. Pater Agust – Internat Pada Dita und Kita Waingapu

Ihre großzügige und großartige Spende ist für die Missions- und Entwicklungsarbeit der Redemptoristen auf Sumba in Indonesien eine große Hilfe. Wir danken Ihnen sehr herzlich, dass Sie unsere Missionstätigkeit mit Ihrem Gebet begleitet und mit Ihrer finanziellen Hilfe treu unterstützt haben. Nochmal vielen, vielen Dank! Gott möge Ihnen Ihre Treue reichlich vergelten. Wir hoffen, dass Sie alle uns auch im neuen Jahr 2018 tatkräftig unterstützen.

P. Jack Umbu Warata, CSsR

 

zu 1. + 2. Pater Willi Wagener (siehe auch „Ostergrüße aus Sumba“)

Pater Wagener kümmert sich um je ein Mädchen und Jugendwohnheim in Weetebula, wo er im Kloster wohnt. Auch hier wird das Geld für Reparaturarbeiten und bedürftige Schüler benötigt.

Dieses Jahr verwaltete er auch das Geld, was wir Schwester Udis, einer einheimischen Schwester, für ihre Sozialarbeit zur Verfügung stellten.

Schließlich ist ihm die Ausbildung einheimischer Priester ein großes Anliegen. Pater Wagener freut sich darüber, denn die Finanzierung der Priesterausbildung ist für die Redemptoristen eine permanente Sorge und Last. In Indonesien gib es keine Kirchensteuer und die Spenden von einheimischen Menschen halten sich in Grenzen, weil es viele arme Menschen gibt.

 

zu 4. Bischof Dr. Edmund Woga

Im August 2017 hat Bischof Edmund Woga Deutschland besucht. Er leidet immer noch an den Nachwirkungen eines Unfalls, als er in abendlicher Dunkelheit beim Überqueren einer Straße von einem Motoradfahrer ohne Licht überfahren wurde. In Bonn wurde er untersucht. Wir helfen ihm bei seinen vielfältigen Aufgaben in seinem Bistum Sumba. Neben geistlicher Arbeit versucht er, es wirtschaftlich auf eigene Füße zu stellen (siehe Fotos). Auf dem Bild sehen wir ihn (mit den deutschen Patres Karlheinz und Herrman May)

Anlegen von Terrassenfeldern mit Hilfe von

 

endlich Wasser!

 

zu 6. Pater Dominik Rihi Mone

Er hat die Aufsicht über unser Mädcheninternat St. Cäcilia, ein Gymnasium und das Postulantenhaus. Für das Internat, das Postulantenhaus und das Gymnasium stellen wir immer wieder Geld für nötige Reparaturen der Einrichtungen zur Verfügung und für Schüler, deren Eltern den Schulbesuch nicht oder nur teilweise finanzieren können.

             

Im Postulantenhaus wohnen 19 junge Männer für ein Jahr, die sich prüfen und geprüft werden, ob sie für den Dienst bei den Redemptoristen berufen und geeignet sind. Hier leisten wir Hilfe zur Selbsthilfe, denn Pater Dominik bringt die Häuser, den Hof und den Garten soweit es geht mit den Postulanten selbst auf Vordermann.

                              

Die Bodenplatten dazu haben die Postulanten selbst gegossen. Bodenplatten und selbst hergestellte Steine werden auch verkauft, um wirtschaftlich auf eigenen Füßen zu stehen.

 

zu 8. Pater Provinzial, Pater Kimmi

Er hat uns gebeten 2 Motoräder für seine Mitbrüder, die in der Gemeinde-Mission tätig sind, zu finanzieren. Nur mit den Motorrädern können sie die abgelegenen Dörfer erreichen, denn dorthin führen keine Straßen. Bruder Barthol (siehe Foto) und Pater Rivan haben sich sehr gefreut, dass sie Hilfe von Heusenstamm bekommen haben.

Pater Kimmi schrieb:

Thank you very much Heusenstamm for your generosity and friendliness for us in Sumba.

(Vielen Dank Heusenstamm für Eure Großzügigkeit und Freundlichkeit für uns Sumbanesen.)

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